Niños

Über eine Sache, die eigentlich die Wichtigste überhaupt ist, habe ich noch wenig bis gar nicht gesprochen: die Kinder, ohne die das Kinderdorf selbstverständlich keines wäre.

Aus welchen Gründen die Kinder und Jugendlichen nicht bei ihren Eltern leben, wissen wir oft nicht, aber selbst wenn, tritt es sehr in den Hintergrund. Die traumatischen Erlebnisse der Vergangenheit scheinen gut aufgearbeitet zu sein, denn alle blühen hier im Kinderdorf richtig auf. Ob in der Schule, beim Musikunterricht oder beim Fußball: jeder hat etwas, das ihm Spaß macht und wo Talent vorhanden ist.

Mein Herz haben die Kinder jedenfalls erobert. Manche sehr Extrovertierten schneller als andere, aber es gibt niemanden, den ich nicht leiden kann. Eben dieselben Kinder sind es aber auch, die mir fast täglich beim Unterricht, beim Essen oder beim Zähneputzen die Nerven rauben können. Wenn ich mich teilweise alleine um sechs 4 – 12-Jährige kümmern, mit ihnen die Aufgaben beim Putzen erledigen und sie fürs Bett richten soll, bin ich manchmal schon etwas überfordert. Das beruht auf der Tatsache, dass Kinder, zumal sie sich in der Gruppe auch noch gegenseitig ansticheln können, natürlich andere Dinge im Kopf haben, als den Tisch nach dem Essen abzuräumen oder ihre Kleidung zu sortieren. In diesen Momenten versuche ich einfach, mir ins Gedächtnis zu rufen, dass dieselben Kinder mir wenige Stunden zuvor noch ihre Zuneigung bewiesen haben und das nicht-Hören eine normale Sache ist, die ich nicht persönlich nehmen darf. Mir ist es lieber, wenn die Tía (Pflegemutter) auch zur Stelle ist, da die Kinder vor ihr doch noch mehr Respekt haben, als vor mir oder Emma. Alleingelassen werde ich hier aber nie, da ich mich bei Problemen zu jeder Zeit an die Psychologinnen oder andere Erwachsene wenden kann, die mir helfen oder einfach Tipps für einen besseren und erfolgreicheren Umgang geben.

Die Arbeit ist, wenn auch sehr ermüdend, eine vollkommen erfüllende mit schönen Momenten, durch die die anstrengende Arbeit belohnt wird.

Was mir fehlt

Familie und Freunde, gemeinsame Zeit und Unternehmungen mit diesen: das ist klar. Aber uns ist auch aufgefallen, dass es andere Dinge gibt, die wir in Deutschland als selbstverständlich sehen oder bei denen wir nicht einmal denken, dass es sie an anderen Orten nicht gibt. Der folgende Beitrag ist keinesfalls Kritik (und wir kommen natürlich auch ohne diese Dinge gut zurecht), sondern soll zeigen, in was für einem Luxus wir in Deutschland leben.

Freiheiten und Möglichkeiten

Hier im Kinderdorf, etwas abseits von der Hauptstraße und dem Treiben Cieneguillas, ist nicht so viel los. Wir profitieren von der Natur und dem großen Gelände, aber andererseits braucht man schon allein bis zum Markt, wo es leider keinen großen Supermarkt (aber trotzdem fast alle Produkte) gibt, mindestens 30 Minuten (laufen und Bus fahren), zurück ebenfalls. Durch unsere über den Tag verteilten Arbeitszeiten und der Vorschrift, bei Einbruch der Dunkelheit (momentan ca. 18:30 Uhr) wieder im Kinderdorf zu sein, kommen wir dementsprechend eher selten raus.

Nach Lima könnte man auch für einen einzigen Tag fahren, aber dafür nehmen wir uns trotzdem eher ein Wochenende mit Übernachtung, dass wir auch den Abend und die Nacht voll auskosten können.

Ausschlafen

Jeden Tag – auch am Wochenende – gehen wir morgens in die Häuser, um beim Anziehen und Frühstücken zu helfen. Das heißt, dass wir unter der Woche um 6:40 Uhr mit dem Arbeiten beginnen, samstags um 7 Uhr und am Sonntag etwa um 7:30 Uhr. Dank des kurzen Weges zur Arbeit, bei dem wir nur über den Hof laufen müssen, klingelt unser Wecker zwar nur 20 Minuten bevor es losgeht, aber dass wir nicht einen einzigen Tag zum Ausschlafen haben merkt man an der Müdigkeit mittags und abends trotzdem.

Snacks, Schokolade, maches Essen 🙂

Zwischen den Hauptmahlzeiten haben wir oft Appetit. Während das Obst hier leckerer und günstiger ist als in Deutschland, ist Schokolade aber eher Mangelware und teurer. Vor allem das Frühstück, das aus gewöhnungsbedürftiger Milch und zwei wenig nahrhaften Brötchen besteht, reicht uns meistens nicht aus, und auch beim Bäcker am Markt gibt es nichts wirklich Sättigendes. Bei meiner Heimkehr werde ich wahrscheinlich zuerst ein Vollkornbrötchen mit Nutella essen, nach dem ich mich jetzt schon sehne. Insgesamt haben wir manchmal das Bedürfnis, einfach kurz etwas zu kochen oder zu naschen, was aber in unserem kleinen Haushalt meist nicht vorhanden ist. (Tipps für Snacks für zwischendurch nehme ich sehr gerne an! Wir haben schon Popcorn gemacht, essen Kekse und Müsli und ein Vorrat an Obst befindet sich auch meist im Kühlschrank. Gekocht haben wir bis jetzt nur Nudeln, Kartoffeln und Milchreis.)

Heizung

Mitte August, als wir hier in Peru angekommen sind, war noch tiefster Winter. Auch wenn die Temperaturen nicht viel tiefer als 15 Grad sinken, kriecht die Kälte überall hinein. Durch die Luftfeuchtigkeit an der Küste und die fehlende Isolation von Wänden und Fenstern friert man auch mit dickerer Kleidung und auch im Haus oft. Vorallem nachts, wenn man sich eigentlich unter die Decke kuscheln kann, war uns oft kalt, so dass wir mit Pulli geschlafen haben und auch immernoch schlafen. Inzwischen haben wir uns aber daran gewöhnt und es wird auch merklich Frühling, denn es bleibt abends etwas länger hell und ist auch nachts nichtmehr so kalt, dass wir frieren. Ich muss mir auch eingestehen, dass mittags das ganze Jahr über die Sonne scheint (nicht gerade in Lima, aber in Cieneguilla wo wir sind) und es auch so warm ist, dass ein Heizkörper wirklich nicht notwendig ist.

Staubsauger

Da wir eine eigene Wohnung haben und unseren Haushalt führen, bleibt das Putzen selbstverständlich auch nicht aus. Vorallem durch die Lage in der Steinwüste ist es relativ staubig, so dass wir mehrmals die Woche Boden und Regale putzen müssen und auch nass wischen. Der Staub setzt sich überall so fest, dass man selbst beim 10ten Mal fegen noch eine ganze Menge zusammenkehren könnte, bzw. ein Staubsauger vielleicht helfen würde, aber soo schlimm ist es nun auch mal wieder nicht…nur etwas umständlicher und braucht Zeit und auch Kraft.

Waschmaschine / Spülmaschine

Das Spülen nach dem Essen und Kochen ist kein riesiges Problem, das macht man ja auch in Deutschland öfters Mal noch von Hand. Das größere Hindernis stellt meistens eher die Lust dar, sich auf den Weg in die Küche zu machen, die im Gebäude nebenan liegt.

Von Hand waschen ist anstrengend, das haben wir gemerkt. Jedes Kleidungsstück einzeln einweichen, sauberreiben, auswaschen, trockenwringen und aufhängen dauert seine Zeit und wird an der Kleidung sicherlich Spuren hinterlassen. Inzwischen funktioniert aber zum Glück das Warmwasser wieder, was das Waschen ein kleines bisschen erleichtert. Außerdem können wir uns dadurch umso mehr auf die Waschmaschine daheim in Deutschland freuen.

WLAN

Ein Luxusproblem natürlich, aber bequemer wäre es, wenn man einfach Musik übers Internet hören, ab und zu ein Video schauen, Bilder verschicken (und Blogbeiträge verfassen) oder Reisen buchen könnte, ohne dabei daran zu denken, sein mobiles Internet bald aufgebraucht zu haben. Alles in allem haben wir aber echt einen guten Telefonanbieter, über den wir für nur wenig Geld ins Internet gehen können und nicht von der Welt abgeschnitten sind.

Wie man es eigentlich sehen müsste…

Das Kinderdorf ist nicht schlecht angebunden. Wir kommen mindestens ein Mal die Woche zum Einkaufen und im Notfall sind wir in einer guten Stunde auch in der Hauptstadt. Außerdem hat das Kinderdorf neue Akkus, die die Solarenergie effektiv speichern und wir bis jetzt 24/7 ohne Probleme Strom hatten (und das alleine durch erneuerbare Energie!). Zusätzlich ist das ganze Wasser im Kinderdorf trinkbar, da eine Aufbereitungsanlage ins Leitungssystem eingebaut ist und wir müssen auch daran nicht sparen. Das Warmwasser funktioniert inzwischen auch gut und der Druck beim Duschen ist ebenfalls in Ordnung. Mit diesen zwei Dingen – durchgängig Strom und genießbares Wasser – liegt das Kinderdorf wahrscheinlich schon oberhalb des peruanischen Standarts und wir fühlen uns hier wirklich wohl und genießen jeden Tag. Auch unsere Wohnung ist innerhalb des Kinderdorfs eine der Besten, denn jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Bad, wir haben eine Küche und unser Kühlschrank ist einer der einzigen im Kinderdorf.

Am Ende des Jahres werde ich definitiv einen ergänzenden Blogbeitrag erstellen, in dem ich berichten werde, was mir an Peru fehlen wird, sobald ich nach Deutschland zurückkehren werde. Auf die Liste dieser Dinge kann ich schon nach dieser kurzen Zeit mehrere Dinge setzen, zu denen sicherlich noch viele weiteren hinzukommen werden!

Aus meinem Tagebuch

Da wir nun bereits seit einem guten Monat in Peru sind, möchte ich ein bisschen zurückblicken auf die erste Zeit und Entwicklung. Da ich sowieso jeden Tag etwas aufschreibe, sind Zitate aus meinem Tagebuch der beste Einblick.

Tag 0 (13.08.2019): „Abschied unter Tränen“

Tag 4 (Ankunft im Kinderdorf): „Das mit dem auf Spanisch kommunizieren ist noch sehr schwer, aber die Kinder sind offen und süß.“

Tag 6: „Wir wissen noch nicht genau, wo hier im Kinderdorf unser Platz ist. Hoffentlich bekommen wir bald einen geregelten Tagesablauf und fühlen uns gebraucht. […] Wenn ich an zu Hause denke, habe ich noch Heimweh.“

Tag 7: „Ich bin mit der Entwicklung sehr zufrieden und freue mich auf die nächste Zeit.“

Tag 8: „Die Zeit vergeht sehr schnell. In meinem Haus bin ich voll angekommen, kann viel helfen und komme mit allen klar.“

Tag 11 (1 Woche im Kinderdorf): „Das Heimweh ist ganz vergangen.“

Tag 17 (Wochenende in Lima): „Zuerst haben wir dann einen Supermarkt gesucht, in dem wir uns (peruanisches) Bier gekauft haben und waren danach noch in einer Bar.“

Tag 21: „Drei Wochen sind wir also schon hier und es sind keine 11 Monate mehr, bis wir wieder daheim sein werden.“ (nicht-wertende Tatsache)

Tag 22: „Morgens bin ich mit einem Pochen im Kopf aufgewacht und auch meine Nase war zu. [… ] Mit 39 Fieber habe ich dann auch Tabletten genommen. […] Abendessen war ich nicht mehr, denn ich möchte nur noch ins Bett.“

Tag 24: „Nachts habe ich durch das Ibu alles rausgeschwitzt – dachte ich – denn es ging mir so gut, dass ich zum Frühstück gegangen bin, wir Englischunterricht gemacht haben und am Tambo waren. Kurz danach haben wir mit Tío Eugeño noch die Jüngeren aus der Schule geholt. Keine gute Idee, denn wie sich herausgestellt hat, waren es nur die Medikamente, die mich auf den Beinen gehalten haben. Also wieder ab ins Bett und Ruhe.“

Tag 26: „Nach dem Frühstück schlafe ich wieder – eigentlich den ganzen Tag. Ich habe wieder Fieber.“

Tag 27: „Immernoch Fieber, also bleibe ich die ganze Zeit im Bett. Als wir um 15 Uhr zu Tía Dalia, der Ärztin, gehen, schickt diese uns direkt zum Arzt. In Lima untersucht mich eine deutsche Ärztin sehr gründlich, findet aber außer Lymphknoten und entzündeten Mandeln, sowie einer leichten Milz- und Lebervergrößerung nichts. Also bleiben wir über Nacht in Lima, um am nächsten Morgen ins Labor zu gehen.“ (ich habe dann Medikamente bekommen, die wirklich geholfen haben – ich war ja auch schon seit 8 Tagen krank)

Tag 29: „Morgens bin ich vom Wecker gar nicht aufgewacht, aber eigentlich geht es mir besser.“

Tag 31 (13.09.2019): „Schon ein Monat – wir haben so viel erlebt und gleichzeitig ging die Zeit so schnell vorbei.“

Beim Lesen meines Tagebuchs klingt alles irgendwie falsch für mich, denn ich spüre die Routine, die im Geschriebenen deutlich wird. Natürlich leben wir nach einem (mehr oder weniger strengen) Zeitplan, aber doch sind es die kleinen Dinge und kurzen Momente, die jedem Tag etwas spezielles verleihen. Die meisten Gefühle und Erlebnisse kann ich gar nicht in Worte fassen – wie beschreibt man auch schon das befriedigende Gefühl des „Erfolgs“, wenn an einem Abend kein Kind beim Duschen anfängt zu quengeln oder alle ihre Teller selbständig waschen (kling banal, aber so ist es mit Kindern eben). Momente, die für Außenstehende normal und nicht nennenswert wirken, können eine ganz eigene Wirkung auf mich haben, weil ich einzelne Kinder mit ihren Eigenheiten kennengelernt habe oder einfach, weil die Freude und Zuneigung der Kinder auch auf mich abfärbt.

Die Grundschule

In der Grundschule (Helma Westfalia Schule) gibt es eine „Aula de 5 años“ und die Klassen 1 bis 3. Die Schule wird in den kommenden Jahren bis zur 6ten Klasse ausgeweitet, so dass die ganze Primaria im Kinderdorf besucht werden kann. In jeder Klasse sind jeweils etwa 10-15 Kinder, die eine Lehrerin und teilweise auch eine weitere Betreuerin haben. Unterrichtet werden viele verschiedene Fächer, wie Spanisch, Mathematik, Englisch, Erdkunde, Bio, Sport bzw. Tanzen und Musik. Allgemein ist der Unterricht relativ frei, was für uns ungewohnt ist und es uns schwer macht, den Kindern neues Wissen nahezubringen.

Englischunterricht

Im Kinderdorf ist es Tradition, dass die Freiwilligen den Englischunterricht übernehmen. In allen Altersstufen (ab 3-4 Jahren!) wird dann größtenteils gesungen und wir versuchen, dass mindestens die Ältesten am Ende wenigstens ihren Namen und ihr Alter, so wie Zahlen, Farben, Obst und Tiere auf Englisch kennen.

Musikunterricht

Jeden Mittwoch dürfen wir im Musikunterricht beim Lehrer Cramer mitmachen, wo die Kinder Panflöte (Zampoña) und Cajon spielen lernen. Direkt in der ersten Musikstunde haben auch wir beide mitgemacht und spanische Volkslieder (?) gespielt. Meine größte Schwierigkeit war dabei, dass es keine Noten mit Notenwerten, sondern nur Zahlen gab, die einem den richtigen Ton vorgeben.

Zur Vereinfachung gab es zwei Gruppen, die Panflöten in verschiedenen Tonlagen hatten und sich dadruch dann alle ein bis vier Töne abgewechselt haben. Aus diesem Geflecht entstand für den Zuhörer trotzdem eine Melodie, aber die Musiker haben es alle etwas einfacher.

In einem Jahr – hoffe ich – kann ich dann auch beide Stimmen alleine spielen. Unser Musiklehrer, der selbst auch Autor eines Notenbuches ist und Youtube-Videos zum Panflötespielen dreht, ist jedenfalls eine sehr gute Voraussetzung dafür.

Essen

rice day = nice day wäre ein passendes Motto für das Kinderdorf, denn Reis steht fast täglich am Speiseplan.

Aber fangen wir beim Frühstück an: Jeden Morgen gibt es warme Milch, die irgendwie süßlich schmeckt und mit Hafer o.ä. ist (was man auch an der Farbe sieht und eine schleimige Konsistenz erzeugt). Dazu bekommt jeder zwei Milchbrötchen, die am Abend zuvor frisch in der Panadería gebacken wurden.

Vormittags wird in der Großküche frisch gekocht, wobei überwiegend Reis, dazu Kartoffeln, Linsen und Maniok (hier Yuca genannt), teilweise aber auch Nudeln auf den Tisch kommen. Als ich im Voraus gehört habe, dass es fast jeden Tag Reis gäbe, habe ich mir überlegt, wie lange ich das denn aushalten würde. Wenigstens entsteht durch die Soßen ein klein bisschen Abwechslung, so dass es bis jetzt noch nicht so ganz eintönig ist. Jeder bekommt dann genau eine Portion des Gekochten. Abends wird aufgewärmt und gegessen, was vom Mittagessen übrig ist. Dadurch haben wir in einer einzigen Woche bei 12 Mahlzeiten Reis gegessen, was bis jetzt kein größeres Problem für mich darstellt.

Wenn es hier Fleisch gibt, ist es oft von den eigenen Tieren. Es werden Schweine, Schafe und Gänse gezüchtet, von denen ab und zu etwas geschlachtet wird. Es gibt sogar Meerschweinchen, die nicht hier im Kinderdorf gegessen werden, sondern für den Verkauf am Markt bestimmt sind. Ich ernähre mich aber sowieso vegetarisch.

Wir haben uns dazu entschieden, jeden Sonntag Abend (wenn wir am Wochenende nicht verreisen) in unserer eigenen Wohnung zu kochen. Außerdem essen wir beide zwischendurch oft Müsli, Kekse oder frisches Obst vom Markt, das hier (trotz Winter) wirklich sehr lecker und auch preiswert ist.

Unsere Wohnung

Wir Freiwilligen, momentan nur Emma und ich, kommen im „casa comunal“ direkt im Kinderdorf unter. Neben notwendigen und praktischen Dingen (wie beispielsweise Schlafzimmer, Badezimmer und Küche) haben wir dort etwas mehr Privatsphäre und Ruhe. Außerdem gibt es ein großes Wohnzimmer, einen Balkon und eine Dachterasse mit super Blick über das Dorf.

Emma und ich haben nur eines der Schlafzimmer bezogen, aber während der nächsten vier Monate werden drei weitere Freiwillige aus Deutschland nacheinander eintreffen, so dass etwas Bewegung in die Bude kommt. Zudem bekommen wir schon diesen Freitag Besuch von Kathi, einer ehemaligen Freiwilligen, die für zwei Wochen bei uns bleibt.

Inzwischen haben wir uns schon gut eingelebt und fühlen uns sehr wohl. Dafür haben wir sowohl im Wohnzimmer ein bisschen aufgeräumt und Kleinigkeiten verändert, als auch bei unseren Betten Fotos von zu Hause aufgehängt – schließlich ist hier ja unser neues zu Hause für das Jahr.

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