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Besuch im Kinderdorf

Ausschlaggebend für die Reise war unter anderem, dass ich meinen Freiwilligendienst 2020 durch die Pandemie verfrüht abbrechen musste. Damals war der Abschied sehr abrupt und auch Reisepläne musste ich absagen. Zurück in Südamerika und Peru habe ich nun die Möglichkeit genutzt, vieles davon nachzuholen und bin für eine Nacht mit meiner Mutter ins Projekt nach Cieneguilla gefahren, um die Leute zu besuchen.

Eingangstor, das ehemaligen Freiwilligen immer gerne geöffnet wird

Beim Betreten dieses Orts, der für acht Monate mein Zuhause war, war ich sehr gespannt: wie werden mich die Leute begrüßen und werden die Kleineren mich überhaupt noch erkennen? Schnell sind diese Sorgen jedoch verflogen, als die ersten Kinder mich entdeckt haben und schreiend zu mir liefen, um mich in die Arme zu nehmen. Direkt wurden meine Mutter und ich von beiden Seiten an die Hand genommen und durch das gesamte Kinderdorf gezerrt, um allen Hallo zu sagen.

Mit Michel und Luciana

Ich war erstaunt und berührt, dass sogar die beim Abschied erst vier Jahre alten Kinder sich an mich und meinen Namen erinnert haben. Vor allem bei diesen war auffällig, wie sehr sie in den vergangenen zweieinhalb Jahren gewachsen sind und sich verändert haben. Trotzdem konnte ich jedem Gesicht stolz den passenden Namen zuordnen!

Luciana, die inzwischen in die erste Klasse geht

Kaum zu glauben war die Entwicklung der beiden Babys, die erst 2019 geboren wurden und inzwischen fröhlich auf eigene Faust durchs Kinderdorf rennen und die Gegend erkunden.

Miguel und Damaris, die meine Mutter voll in Anspruch genommen haben

Die Grundschule hat jetzt bis zum sechsten Schuljahr jeweils eine Klasse, in die weiterhin auch Kinder von außerhalb kommen dürfen. Als ich noch Freiwillige dort war, waren die Drittklässler:innen der älteste Jahrgang hier und die höheren Jahrgänge musste eine Schule außerhalb besuchen.

Gemeinsamer Start in den Tag vor Schulbeginn

Im Haus, dem ich zugeteilt war, hat sich die Zusammensetzung der Kinder nicht allzu stark geändert, so dass ich mich dort auch jetzt sofort sehr wohl gefühlt habe. Ich konnte dadurch bei den gleichen Dingen wie damals, zum Beispiel Zähneputzen, Duschen, Zöpfe flechten und Essen Unterstützung anbieten und dabei Zeit mit allen verbringen. Ich habe den kurzen Besuch sehr genossen und mich über die herzliche Art gefreut, mit der ich empfangen wurde!

Vertraute Aussicht vom Dach des Freiwilligenhauses

Ein Kommentar zu “Besuch im Kinderdorf

  1. Liebe Celia

    Du kannst keine schönere und bessere Bestätigung deiner früheren
    Arbeit bekommen, als es dein Bericht widerspiegelt.
    LG
    Rolf

    Rolf Blickling
    Managing Director
    Banalasta and Blickling Estate
    M: +61 409 667 959

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